Pause vom Alltag nötig? In einem gemütlichen Berliner Café zurücklehnen, ein gutes Buch lesen und nebenbei neue Food-Trends entdecken oder auf der einzigen Sommerrodelbahn der Stadt den Berg hinunterdüsen: Von entspannt bis abenteuerlich stehen euch in Berlin jede Menge Möglichkeiten offen. Die wohl entspannendste davon ist jedoch eine ganz andere – ein Spa, das alles andere als gewöhnlich ist: das LIQUIDROM. Das Herzstück des Spas ist der DOME 36, ein großer Salzwasserpool unter einer markanten Betonkuppel. Das Wasser wird konstant auf angenehme 36 °C erwärmt und lädt dazu ein, sich treiben zu lassen und für einen Moment den Großstadttrubel komplett auszublenden.

Durch den Salzgehalt erhält der Körper beim Liegen im Wasser zusätzlichen Auftrieb, sodass ein Gefühl von Schwerelosigkeit entsteht und ihr euch entspannt auf der Wasseroberfläche treiben lassen könnt. Das eigentlich Außergewöhnliche wartet allerdings unter der Wasseroberfläche. Im Becken wird Musik über ein spezielles Unterwasser-Soundsystem übertragen. Ihr könnt also die Ohren unter Wasser tauchen und die Musik dort auf eine völlig andere Weise wahrnehmen. Gleichzeitig wird die Betonkuppel atmosphärisch beleuchtet, wodurch Wasser, Licht, Architektur und Sound zu einem immersiven Erlebnis miteinander verschmelzen. Das Liquidrom versteht diesen Bereich deshalb weniger als klassisches Schwimmbecken und vielmehr als einen besonderen Erlebnisraum.
Noch außergewöhnlicher wird das Erlebnis durch die regelmäßig stattfindenden Sound Sessions. Aktuell werden sie dienstags, donnerstags und samstags veranstaltet. Dabei legen Berliner und internationale DJs auf und spielen elektronische Musik, die sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche zu hören ist. Musikalisch reicht das Programm je nach Abend von Deep House und House über Melodic und Afro House bis hin zu Ambient, Downtempo und experimenteller elektronischer Musik. Es handelt sich also nicht einfach um ein Spa, in dem elektronische Hintergrundmusik läuft. Hinter den Sound Sessions steckt ein kuratiertes DJ-Programm mit wechselnden Künstler und Musikrichtungen.
Im September 2026 stehen beispielsweise Sets aus den Bereichen Mixed House, Organic House, Deep House, Afro House, Indie Dance und Melodic Techno auf dem Programm. Die regulären Sound Sessions sind dabei bereits im normalen Eintrittspreis enthalten.

Genau darin liegt eine der spannendsten Besonderheiten des Liquidrom. Das Konzept bewegt sich irgendwo zwischen Berliner Nachtleben und Wellness-Erlebnis. Bei den Sound Sessions gibt es weder eine klassische Bühne noch eine typische Clubshow. Stattdessen werden die Musik und die DJs zu einem Bestandteil der gesamten Atmosphäre.
Während der Sets schwimmt oder schwebt ihr im warmen Salzwasser, hört die Musik teilweise unter Wasser und blickt auf die atmosphärisch beleuchtete Betonkuppel über euch. Dadurch treffen elektronische Musik, Lichtinstallationen, Architektur und Wellness aufeinander. Ihr bekommt also ein wenig Berliner Clubgefühl, nur dass ihr dabei nicht auf einem Dancefloor steht, sondern in einem 36 Grad warmen Salzwasserpool schwebt.
Neben dem DOME 36 gibt es noch einige weitere Wellnessbereiche. Dazu gehören ein Outdoor-Onsen mit warmem Salzwasser, eine Grotte sowie verschiedene Sauna- und Wärmeangebote. Unter anderem stehen ein 90 Grad heißer Hot Room, ein 65 Grad warmer Salzraum, eine 80 Grad warme Kelo-Sauna, ein Dampfbad und ein Kaltwasserbecken zur Verfügung. Zusätzlich können Massagen und verschiedene Bodywork-Anwendungen gebucht werden. Damit eignet sich das Liquidrom auch für einen längeren Wellness-Aufenthalt. Ihr könnt also mehrere Stunden dort verbringen und den Besuch des Musikbeckens mit Sauna, Außenpool und weiteren Entspannungsangeboten verbinden.