Berlin ist Hauptstadt in Sachen Kino! Durch die Berlinale und seine reiche Vielfalt an Arthouse-Kinos ohne Frage ein Paradies für Filmliebhaber:innen. Entdecke mit uns die ikonischsten und ungewöhnlichsten Kinos der Hauptstadt. Frei- und Sommerkino findet ihr hingegen hier.
Kino International – Ikone der DDR-Moderne kehrt zurück

Das Kino International an der Karl-Marx-Allee zählt zu den außergewöhnlichsten Kinos Berlins: Als ikonisches Architekturjuwel und ehemaliges offizielles Premierenkino der DDR prägt es seit 1963 die Film- und Kulturgeschichte der Stadt. Nach einer 18-monatigen, denkmalgerechten Sanierung eröffnet es im Februar 2026 wieder und bildet gemeinsam mit dem zurückkehrenden Café Moskau und der legendären Mokka-Milch-Eisbar ein einzigartiges Ensemble und einen neuen kulturellen Place-to-be in Berlin.
📍Kino International, Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin
Filmrauschpalast – Berlins anarchisches Mini-Kino
Der Filmrauschpalast ist eines der eigenwilligsten Kinos Berlins. Er fühlt sich an wie ein winziges, selbstverwaltetes Wohnzimmerkino mit nur wenigen Sitzplätzen und funktioniert fernab jeder kommerziellen Logik mit starkem DIY-Charakter. Gezeigt werden experimentelle Filme, obskure Klassiker, Trash, Arthouse sowie liebevoll kuratierte Sonderreihen. Die Atmosphäre ist bewusst alternativ, eher ein Kunst- und Subkulturort als ein klassisches Kino, mit wechselnden, oft überraschenden Programmen.
📍Filmrauschpalast, Lehrter Str. 35, 10557 Berlin
Moviemento – das älteste Kino in Berlin

Berlin wäre nicht die Kinostadt, wenn nicht auch das älteste Kino in Berlin und ganz Deutschlands hier eröffnet worden wäre! Schon 1907 eröffnete das Lichtspieltheater am Zickenplatz seine Pforten, das wir heute noch in Kreuzberg besuchen können – wenn auch unter einem anderen Namen. Hier werden jedes Jahr über 15 Filmfestivals veranstaltet auf einem Spektrum von Kinderprogramm bis PornFilmFestival.
📍Moviemento, Kottbusser Damm 22, Kreuzberg
Arsenal

Avantgarde-Enthusiasten kommen im Arsenal auf ihre Kosten! Im Berliner Sony Centre gelegen, zeichnet sich das Arsenal als herausragender Ort für sorgfältig kuratierte Retrospektiven aus. Neben seinen einfallsreichen Filmpräsentationen verfügt das Arsenal über ein Filmarchiv mit 10.000 Einträgen und beherbergt den Forum-Bereich der Berlinale.
📍Kino Arsenal, Potsdamer Str.2, Mitte
Babylon in Mitte

1929 eröffnet, ist das Babylon nicht nur eines der ältesten sondern auch bekanntesten Kinos der Stadt – unter anderem auch wegen der gleichnamigen Serie. Bis heute bleibt es seinen Ursprüngen als Stummfilmkino treu, untermalt mit Orchester-Musik und einer hauseigenen Organistin. Jeden Samstag gibt es zudem gratis Vorstellungen zur Geisterstunde!
📍Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, Mitte
Anarchie mit Lichtblick

In einem ehemals besetzten Wohnhaus am Prenzlauer Berg findet ihr das als Verein geführte Kino im Miniformat. Es präsentiert ein ambitioniertes Programm mit alten und neuen Arthouse-Filmen, Retrospektiven sowie Spielfilmen und Sonderveranstaltungen. Besonders beliebt ist die wöchentliche Mitternachtsvorstellung von Casablanca, die lokalen Kultstatus erreicht hat!
📍Lichtblick Kino, Kastanienallee 77, Prenzlauer Berg
Zoo Palast

Nach Renovierungen im Jahr 2013 wurde dieser Berlinale-Standort (ehemals das Festival-Hauptquartier bis 1999) neben dem Zoo wiedereröffnet. Mit sieben Leinwänden und insgesamt 1616 Sitzplätzen – davon fast 800 im größten Einzelsaal Berlins – ist es zwar offiziell ein Multiplexkino und damit schon fast ein bisschen Mainstream… aber man gedenke seiner Geschichte: Hier feierte unter anderem der Stummfilmklassiker „Metropolis“ 1927 Premiere.
📍Zoo Palast, Hardenbergstraße 29a, Schöneberg