
Es handelt sich um nichts Geringeres als das legendäre Kino an der Karl-Marx-Allee in Berlin-Mitte, das als eine der bedeutendsten Architektur-Ikonen der DDR-Moderne gilt. Eröffnet wurde es am 15. November 1963 – damals als offizielles Premierenkino der DDR. Bekannt ist es für seine markante Glasfassade, den großzügigen Hauptsaal sowie die Panorama-Bar mit Blick über die Karl-Marx-Allee. Von 1963 bis 1989 war das Kino International das wichtigste Premierenkino und kulturelle Zentrum der DDR-Filmlandschaft. Heute gehört es zur Yorck-Kinogruppe und zählt zu den bedeutendsten Orten der Berliner Film- und Kulturgeschichte.
Im Mai 2024 wurde das Kino für eine umfassende, denkmalgerechte Generalsanierung geschlossen. Die rund 18 Monate dauernden Arbeiten modernisierten sowohl die technische Ausstattung als auch gestalterische Elemente des Hauses. Historisches Mobiliar und originale Architekturdetails wurden fachgerecht restauriert und wieder in das Gesamtkonzept integriert.

Die offizielle Wiedereröffnung des sanierten Kino International findet am 26. Februar 2026 statt – direkt im Anschluss an die Berlinale (Internationale Filmfestspiele Berlin). Bereits am 23. Februar 2026 gibt es zudem eine exklusive Pre-Opening-Vorstellung mit „Marty Supreme“. Besonders erfreulich: Das Kino eröffnet zwei Monate früher als ursprünglich geplant, da die Sanierungsarbeiten schneller als erwartet abgeschlossen werden konnten.
Und es kommt noch besser: Auch der Schwesterort des Kino International, das Café Moskau, wird im Frühjahr 2026 wieder öffnen. Beide Gebäude wurden in den 1960er Jahren als Teil derselben sozialistischen Prachtachse geplant und errichtet. Die „Mokka-Milch-Eisbar“, ebenfalls eine Ikone dieser Epoche, stand lange vor der Frage, ob eine Wiedereröffnung wirtschaftlich tragfähig wäre. Nun ist klar: Bald können wir uns auf gleich drei Neueröffnungen entlang der Karl-Marx-Allee freuen!