Internationale, vielseitige Kunst ist in Berlin alles andere als ein Fremdwort. Die größten Künstler der Welt, von Marina Abramović bis Constantin Brâncuși, präsentieren noch in diesem Jahr bedeutende Ausstellungen mit neuen Werken in der Stadt. Und auch dazwischen laufen das ganze Jahr über hochkarätige Werkschauen, die dafür sorgen, dass es in Berlin nie an spannender Kunst fehlt. Geht es um zeitgenössische Positionen, sticht ein Event besonders heraus – nicht nur in Berlin, sondern europaweit: Das Gallery Weekend Berlin zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Europa. Es findet jedes Jahr rund um den 1. Mai statt. 2026 läuft es vom 1. bis 3. Mai, und verwandelt die gesamte Stadt in eine offene, moderne Galerie.

Das Gallery Weekend wurde im Jahr 2005 von Berliner Galerien gegründet und hat sich seitdem zu einem festen Bestandteil des internationalen Kunstkalenders entwickelt.
An dem Wochenende vom 1. bis zum 3. Mai eröffnen über 50 ausgewählte Galerien gleichzeitig neue Ausstellungen und präsentieren sowohl etablierte als auch aufstrebende Künstler:innen. Die gesamte Stadt verwandelt sich dabei in eine begehbare Ausstellung. Der Fokus liegt bewusst auf Galerien und nicht auf Museen oder Kunstmessen, wodurch eine direkte Begegnung zwischen Kunst, Raum und Publikum entsteht.
An diesem Wochenende könnt ihr euch auf Solo- und Gruppenausstellungen sowie eine starke internationale Ausrichtung freuen. Ergänzt wird das Programm durch neue kuratierte Formate wie „Perspectives“, das 2026 eingeführt wurde. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Talks, Events und geführte Art Walks. Zu den teilnehmenden Galerien gehören unter anderem Sprüth Magers, Esther Schipper, Galerie Barbara Thumm und Société. Gezeigt werden Werke von international renommierten Künstlern wie James Turrell oder Markus Lüpertz.

Das Wochenende startet am Freitagabend mit den Eröffnungen, die in der Regel zwischen 18:00 und 21:00 Uhr stattfinden. Am Samstag und Sonntag sind die Ausstellungen meist von etwa 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist in den meisten Galerien kostenlos.
Das Event ist dezentral organisiert und verteilt sich über verschiedene Stadtteile Berlins. Besonders viele Galerien finden sich in Mitte rund um die Auguststraße, in Kreuzberg, in Charlottenburg entlang der Fasanenstraße sowie in Schöneberg.