Der letzte Supermond 2025 ist mehr als ein astronomisches Phänomen: Der höchste Vollmondaufgang des Jahrzehnts – und er ist erst wieder 2042 zu erleben!
Auch als „Rauhnmond“ bekannt, ist dieser letzte Supermond vor 2026 ein besonderes Himmelsereignis, mit dem wir das Jahr verabschieden – und das wir für die nächsten 17 Jahre nicht wiedersehen werden. Wann er seinen Höhepunkt erreicht, erfahrt ihr hier!
Was wir nicht alles schon in Sachen astronomische Highlights hinter uns haben in diesem Jahr. Vom ersten Oktober-Erntemond seit fünf Jahren über den erdnächsten Vollmond des Jahres bis hin zum tiefsten Erdbeermond seit fast zwei Jahrzehnten ging es am Himmelszelt 2025 heiß her und noch ist es nicht ganz vorbei. Ein Spektakel steht uns noch bevor und zwar unmittelbar. Am 4. und 5. Dezember wird der letzte Supermond des Jahres über uns erscheinen und er ist nicht irgendein gewöhnlicher Vollmond. Es handelt sich um den wohl höchsten Vollmondaufgang des Jahrzehnts, den wir das nächste Mal erst wieder 2042 erleben können werden.
Mehr als ein astronomisches Phänomen
Es handelt sich um einen Vollmond, der besonders groß und hell erscheint, weil er sich in der Nähe seines erdnächsten Punktes, dem Perigäum, befindet. Dadurch wirkt er bis zu 14% größer und etwa 30% heller.
Am 5. Dezember um 00:14 Uhr erreicht der Vollmond seinen Höhepunkt. Das bedeutet, dass der Mond exakt gegenüber der Sonne steht – ein Moment, der als „Opposition“ bezeichnet wird. Der Vollmond im Dezember liegt zudem zeitlich am nächsten zur Wintersonnenwende auf der Nordhalbkugel (21. Dezember) und erreicht damit seine höchste Position am Himmel im gesamten Jahresverlauf. Im Gegensatz dazu markiert der Vollmond nahe der Sommersonnenwende den tiefsten Stand des Jahres. Und er bringt noch eine weitere Besonderheit mit sich: Es handelt sich um den höchsten Vollmond auf der Nordhalbkugelbis zum Jahr 2042. Außerdem erfolgt sein Auf- und Untergang an den extremsten Punkten des Horizonts – im Nordosten und Nordwesten.
Der letzte Supermond 2025 wird auch als „Rauhnmond“ bezeichnet. Der Name leitet sich von den Rauhnächten ab, einer alten mitteleuropäischen Tradition rund um die Zeit zwischen Weihnachten und Dreikönigstag. Diese Nächte galten als mystische Schwellenzeit, in der die Grenzen zur Geisterwelt durchlässiger sein sollten. Sie beginnen meist mit der Wintersonnenwende und enden am 6. Januar.