Berlin bietet unzählige Orte, an denen man in der Winterzeit saisonale Spezialitäten genießen kann – von den leuchtenden Weihnachtsmärkten bis hin zu den gemütlichen Cafés, die traditionelle Leckereien servieren. Doch was wäre der Winter – und erst recht die Weihnachtszeit – ohne das gemeinsame Backen zu Hause im Warmen? Zwar ist noch November, doch der Dezember steht schneller vor der Tür, als man denkt. Bevor ihr euch also an das große Weihnachtsmenü wagt, probiert doch dieses besondere Rezept aus, das wir heute mit euch teilen möchten. Es ist nicht einfach ein klassischer Apfelstrudel nach österreichischer Art, sondern eine raffinierte Neuinterpretation mit italienischem Touch – kreiert von einem renommierten Chefkoch. Lest weiter und erfahrt Schritt für Schritt, wie ihr dieses köstliche Rezept ganz einfach selbst macht!

Vorbereitung: Diese Zutaten benötigt ihr für 8 Portionen
Für den Teig
- 4 ½ Unzen Mehl
- ¼ Tasse Wasser
- ½ Unze geschmolzene Butter
- 1 ganzes Ei
- ½ Teelöffel Salz
Für die Füllung
- 1 ½ Pfund goldene Äpfel (gewaschen und geputzt)
- 2 ½ Unzen Zucker
- 2 Unzen Butter
- Schale von 2 Orangen
- 1 Unze Rum
- 1 Unze geröstete Pinienkerne
- 2 Unzen Rosinen
- ½ Teelöffel Zimtpulver

Zubereitung
Für den Teig:
Gebt Wasser, Mehl, geschmolzene Butter, eine Prise Salz und das Ei in eine Schüssel und verknetet alles gut miteinander. Der Teig sollte schön weich sein – falls er zu fest ist, einfach noch etwas Wasser hinzufügen. Sobald der Teig die Flüssigkeit vollständig aufgenommen hat, lasst ihn an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen.
Für die Füllung:
Schneidet die Äpfel mit einer Mandoline oder einem sehr scharfen Messer in feine Scheiben. Anschließend werden sie 20–30 Minuten lang mit Orangenschalen, Rosinen, Pinienkernen, Rum, Zimt und Zucker mariniert.
Weiter geht’s:
Nun ist der Teig wieder an der Reihe. Rollt ihn sehr dünn aus und bestreicht ihn großzügig mit geschmolzener Butter. Danach kommt die Apfelfüllung gleichmäßig darauf. Mithilfe eines feuchten Küchentuchs rollt ihr den Strudel vorsichtig auf, verschließt die Enden gut und lasst ihn anschließend 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit alles schön fest wird.
Ab in den Ofen:
Bevor der Strudel gebacken wird, bestreicht ihn nochmals mit geschmolzener Butter. Dann kommt er bei 175 °C (350 °F) für etwa 25–30 Minuten in den Ofen. Während des Backens könnt ihr ihn ein- bis zweimal mit Butter bepinseln – so bekommt er diese wunderbar goldbraune Farbe.
Und voilà!
Lasst den Strudel etwas abkühlen und bestäubt ihn anschließend mit Puderzucker, geriebener Orangenschale und einer Prise Zimt. Fertig ist euer saftiger Gaumenschmaus – außen knusprig, innen fruchtig und duftend!
Buon appetito!