Nachdem digitale Kunst das stillgelegte Hubertusbad bereits neu belebt hat, folgt nun das nächste Kapitel: Stadtteil und Show machen ihrem Namen gemeinsam alle Ehre – und zwar mit der Ausstellung LICHTenberg – Licht wird Musik. Musik wird Raum. Die Nachfolge-Edition setzt das historische Bad ab dem 7. November mit neuen spektakulären audiovisuellen Highlights in Szene.
LICHTenberg – Licht, Sound & Atmosphäre
Das erwartet euch bei „LICHTenberg“
Lichtinstallationen treffen auf Lost-Place-Legende: Wenn 100 Jahre Geschichte mit moderner Sound- und Lichtkunst verschmelzen, entsteht ein völlig neues Raumgefühl. Die zwei stillgelegten Schwimmhallen des Hubertusbads verwandeln sich in die Kulisse für eine immersive Show, bei der die Architektur die Hauptrolle spielt.
Auch technisch legt das Spektakel nach: 17 Lichtlinien, ein 10 × 20 Meter großer LED-Boden, Deckenprojektionen und Retro-Motion-Art sorgen für neue Dynamik. Beleuchtete Umkleidekabinen, gläserne Becken und digitale Kunst verwandeln das Bad in ein faszinierendes Gesamtkunstwerk.
Tagsüber enthüllt das natürliche Licht die historischen Details – pure Nostalgie für alle, die hier einst das Schwimmen gelernt haben. Nach Anbruch der Dunkelheit wird der Ort zum pulsierenden Lichtorchester: Mit clubbigen Vibes im Stil von Dark Matter begeistert LICHTenberg auch das jüngere Publikum.
Filmmusik, elektronische Beats und Gaming-Sounds werden von präzise choreografierten Lichtimpulsen getragen. Bässe und Melodien werden greifbar, wenn Farben direkt auf die Musik reagieren. Dabei entsteht ein magisches Zusammenspiel aus Vergangenheit und Innovation.

Das Hubertusbad Lichtenberg – Berlins faszinierender Lost Place
Das stillgelegte Schwimmbad in Lichtenberg (Hubertusbad) gilt als einer der kreativsten Lost Places der Hauptstadt und ist ein Muss für alle, die Kunst und verlassene Orte lieben.
Mit seiner expressionistischen Architektur lässt sich das ehemalige Stadtbad Lichtenberg schon selbst als Kunstwerk betrachten. Das fast 100 Jahre alte Gebäude wurde 1928 als städtisches Volksbad errichtet. Es diente damals vor allem der Hygiene und weniger der Freizeit, da viele Wohnungen noch über kein eigenes Bad verfügten. In der DDR-Zeit wurde es für den Schwimmunterricht genutzt, wobei bereits vorhandene Baumängel weiter verstärkt wurden.
Seit der endgültigen Schließung 1991 steht das Stadtbad unter Denkmalschutz. Auch wenn die ursprüngliche Geschlechtertrennung aufgehoben wurde, zeigt die Architektur noch heute ihre Spuren: getrennte Treppenhäuser, Umkleiden und Schwimmhallen. Als kulturhistorisch bedeutender Lost Place erwacht das Stadtbad heute durch Kunst und Licht zu neuem Leben. Es entsteht eine faszinierende Verbindung aus Geschichte, Architektur und einzigartiger Atmosphäre.

Genau diese Mischung zieht ein breites Publikum an: Die Balance aus Nostalgie, Ruhe und eindrucksvollen Effekten begeistert Jung und Alt ebenso wie Kunstfans und Lost-Place-Begeisterte. Seit einigen Jahren lässt sich hier Kunst völlig neu erleben. Nach den bereits gefeierten Ausgaben der digitalen Kunstausstellung gewinnt das Erlebnis mit der neuen Installation LICHTenberg nun noch einmal an Intensität. Tickets sind ab sofort zum Kauf erhältlich!
