Den ganzen Dezember über gibt es so viele Weihnachtsmärkte in Berlin, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Wir können queere Weihnachten feiern, es uns bei traditionellen Ständen gemütlich machen oder an historischen Sehenswürdigkeiten Schlittschuh laufen. Andere Märkte sind deutlich kleiner, aber darum nicht weniger besuchenswert. Der Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt findet nur dieses Wochenende statt und beruft sich auf seine Ursprünglichkeit und bietet eine einmalige Atmosphäre.
Zur Weihnachtszeit zurück zur Ursprünglichkeit

Weihnachten 2025: Das bedeutet oft Konsum und grelle Lichter. Ganz anders ist es auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt. Hier sieht es noch so aus wie vor Jahrzehnten. Der Markt ist mit Petroleumslampen und Gaslaternen beleuchtet. Teil des Konzepts ist, dass elektrisches Licht verboten ist.
Rund um das Kopfsteinpflaster auf dem Richardplatz unterstreichen die historischen Gebäude die ursprüngliche Atmosphäre, etwa die Alte Schmiede oder die Bethlehemskirche. Schlendert über den Platz und versetzt euch zurück in alte Zeiten. Der Fokus dieses Weihnachtsmarkts liegt ganz klar auf Tradition und Entschleunigung.
Auf dem Weihnachtsmarkt dem Großstadttrubel Berlins entfliehen

Auf dem Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt wird statt der üblichen Holzhütten oft aus traditionellen Buden hinaus verkauft. Die Rixdorfer Handwerker:innen präsentieren euch historische Werke. Aber es gibt nicht nur Dinge zu kaufen: Ihr könnt hier auch eine Kutschfahrt machen, Süßigkeiten von einer Hexe kaufen, euch vom Weihnachtsmann ein Gedicht vorlesen lassen oder Ponyreiten. Lasst euch zwischendrin von Speisen aus aller Welt stärken. Berlin wäre nicht Berlin, wenn es nicht auf hier vegane und vegetarische Spezialitäten gäbe.
Das Konzept des Weihnachtsmarkts besteht darin, dass er fast ausschließlich von gemeinnützigen Vereinen und karitativen Organisationen betrieben wird. Egal was ihr an den rund 200 Ständen kauft, die Erlöse fließen in soziale Projekte. Das könnte passender nicht sein: Schließlich ist Weihnachten auch ein Akt der Nächstenliebe.
Der Markt ist vom 5. bis 7. Dezember geöffnet. Freitag von 17 bis 21 Uhr, Samstag von 14 bis 21 Uhr, Sonntag von 14 bis 20 Uhr.