Die Berliner Modeszene lebt von ständiger Neuerfindung. Während große Ketten im Wochentakt austauschbare Kollektionen auf die Kleiderstangen pressen, wächst die Sehnsucht nach echter Handwerkskunst und Textilien mit Geschichte. Genau hier setzt ein neues Konzept an, das den klassischen Einzelhandel herausfordert.
Handverlesene Einzelstücke und 3D-Schmuck direkt aus dem Atelier
Im Studio 5 lautet die klare Ansage: „Im Studio 5 brechen wir das System.“ Statt anonymer Stangenware reihen sich hier handverlesene Einzelstücke aneinander, die ohne Zwischenhändler direkt aus den Ateliers stammen. Wer nach futuristischem 3D-Schmuck sucht oder sich für nachhaltige Upcycling-Mode interessiert, findet hier ausschließlich Einzelanfertigungen. Jedes Teil existiert nur ein einziges Mal. Auf diese Weise wandern faire Preise ohne Umwege an die Akteure hinter den Entwürfen.
Der Fokus liegt auf dem direkten Austausch. „Du kaufst hier keine Massenware, sondern triffst die Designer persönlich“, lautet das Versprechen vor Ort. Käufer erfahren aus erster Hand, welche Inspirationen und Stoffideen den Kleidungsstücken zugrunde liegen. Zusätzlich öffnet das Studio seine Türen für interaktive Workshops. Dort können Modeinteressierte den kompletten Prozess von der flüchtigen Papier-Skizze bis zum fertigen Kleidungsstück in der Praxis nachvollziehen.

Drinks, Design und das große Opening
Am 30. April feierte das Projekt offiziell sein Opening. Bei Drinks konnten Besucher durch die neuen Kollektionen stöbern und direkt mit der Berliner Modeszene ins Gespräch kommen. Schaut ab sofort selbst vorbei und nutzt die Gelegenheit, massenproduzierter Fast Fashion den Rücken zu kehren und handgemachte Pieces fernab überteuerter Markenlogos zu entdecken.