Gerade in der Weihnachtszeit in Berlin zieht es uns oft in die Ferne: Die schneebedeckten Berge sind der perfekte Winterausflug und lassen die graue Zeit im Dezember schneller vergehen. Aber auch wer keinen Urlaub in den Süden plant, kann sich ein Stück Berggefühl in die eigene Wohnung holen: Probiert dieses Rezept für euren eigenen Kaiserschmarrn! So schnell kann Berlin wie Österreich und Bayern schmecken.
Zutaten für euren Kaiserschmarrn

Für den Teig:
- 4 Eier (Größe M)
- 300 ml Vollmilch (mind. 3,5 % Fett)
- 125 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 60 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 1 Prise Salz
- Optional: 75 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure, für extra Fluffigkeit)
- Optional: 40 g Rosinen (am besten zuvor 15-30 Min. in Rum oder Apfelsaft eingeweicht)
Zum Braten & Karamellisieren:
- 40 g Butter (oder Butterschmalz)
- 2 EL Puderzucker (Staubzucker)
- Puderzucker zum Bestreuen
Als Beilage (Röster):
- Klassisch: Zwetschgenröster (Pflaumenkompott)
- Alternativ: Apfelmus oder Marillenröster (Aprikosenkompott)
Zubereitung: So wird es richtig fluffig

Schritt 1: Vorbereitung des Teigs
Trennen die Eier vorsichtig in Eigelb und Eiweiß. Das Eiweiß kommt in eine fettfreie Schüssel. Verrührt dann das Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz, bis die Masse heller und schaumiger wird. Gebt abwechselnd das Mehl und die Milch (und optional das Mineralwasser) zur Eigelb-Masse und verrührt alles zügig zu einem glatten, flüssigen Teig.
Schlagt dann das Eiweiß mit einem Handrührgerät zu einem sehr festen Eischnee. Den hebt ihr anschließend vorsichtig in zwei Portionen unter den Teig. Hier liegt der Schlüssel zu einem guten – das heißt, besonders fluffigen, Kaiserschmarrn: Nutzt am besten einen Schneebesen oder Spatel, um die Luft nicht aus dem Teig zu drücken. Das Unterheben des Eischnees sollte besonders behutsam erfolgen.
Falls ihr Rosinen verwenden möchtet, ist dafür jetzt die Zeit gekommen. Hebt sie ebenfalls vorsichtig unter den Teig.
Schritt 2: Auf die Pfanne, fertig, los
Erhitzt die Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze und gebt den gesamten Teig in die heiße Pfanne. Lasset ihn bei mittlerer Hitze ca. 3-4 Minuten anbacken, bis die Unterseite goldbraun ist. Ihr könnt den Pfannenwender vorsichtig an den Rand schieben, damit noch flüssiger Teig nach unten laufen kann – das bildet die typischen Schichten.
Sobald die Unterseite gut gebräunt ist, teilt ihr den Teig mit dem Pfannenwender in zwei Hälften und wendet diese. Schiebt die Pfanne (falls sie ofenfest ist) für ca. 5-8 Minuten in den auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen, damit der Kaiserschmarrn innen komplett durchbackt. Alternativ könnt ihr bei niedriger Hitze aber auch in der Pfanne weiterbacken und mit einem Deckel abdecken.
Schritt 3: Karamellisieren und Genießen!
Sobald der Kaiserschmarrn fertig gebacken ist, holt ihr ihn aus dem Ofen und zerreißt ihn mit zwei Gabeln in unregelmäßige, mundgerechte Stücke.
Gebt dann die 2 EL Puderzucker über die Schmarrnstücke in der Pfanne. Erhöht die Hitze leicht und schwenkt die Stücke, bis der Zucker karamellisiert und eine leichte, glänzende Kruste bildet.
Schon ist er fertig, euer perfekter Kaiserschmarrn! Bestreut ihn mit Puderzucker oder gebt eine Beilage eurer Wahl dazu, traditionell beispielsweise Zwetschgenröster. In kürzester Zeit schmeckt es wie in den Alpen – guten Appetit!