Die Weihnachtszeit in Berlin geht allmählich los. Der Dezember lockt mit seinen vielen winterlichen Aktivitäten, die die Hauptstadt füllen: Schlittschuhlaufen durch den Lichterwald oder die Silvesterparty planen. Aber auch außerhalb Berlins liegen einige Reiseziele, die einen Besuch wert sind – gerade jetzt zur Weihnachtszeit. Dazu gehört der Dresdener Weihnachtsmarkt. Die Stadt selbst ist berühmt für ihre Sehenswürdigkeiten, aber wusstet ihr, dass dort auch der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands liegt?
Der Dresdner Striezelmarkt ist ein Klassiker unter den Weihnachtsmärkten des gesamten Landes. Im Jahr 1434 wurde er erstmals urkundlich erwähnt und feiert damit in diesem Jahr sein 591. Jubiläum. Vom 26. November bis zum 24. Dezember könnt ihr jeden Tag zwischen 10:00 und 21:00 Uhr über den Markt schlendern.
Viel los auf dem Striezelmarkt

Passend zur Region findet ihr hier die größte Auswahl an traditionellem Handwerk aus dem Erzgebirge, darunter Schwibbögen, Räuchermänner, Nussknacker und Herrnhuter Sterne. Und hier reiht sich ein weiterer Superlativ an: Auf dem Dresdener Weihnachtsmarkt gibt es auch die weltgrößte Stufenpyramide.
Außerdem gibt es einen lebendigen Adventskalender. Jeden Tag um 16:15 Uhr öffnet der Weihnachtsmann ein Türchen auf der Bühne. Mit einem Märchenhaus, einer Weihnachtsbäckerei, dem Pflaumentoffelhaus (eine Bastelwerkstatt) und dem Wichtelkino ist auch für Kinder für eine Menge Unterhaltung gesorgt. Falls immer noch Langeweile besteht, könnt ihr euch auch einen begehbare Riesen-Schwibbogen ansehen.
Dresdener Köstlichkeiten: Probiert diese Originale

Und neben dem Programm und kulturellen Verkaufsständen gibt es natürlich auch genug zu essen. Wer nach Dresden fährt, wird dafür definitiv belohnt: Denn der Markt hat ein paar einzigartige Köstlichkeiten zu bieten.
Das Wahrzeichen des Marktes, geschützt und nur von zertifizierten Bäckern angeboten, ist der originale Dresdner Christstollen. Natürlich könnt ihr ihn auch zuhause nachbacken, aber wahrscheinlich schmeckt es nirgendwo so gut wie beim Original. Der Dresdener Weihnachtsmarkt ist sogar nach dem berühmten Gebäck benannt (mittelhochdeutsch heißt es nämlich „Striezel“).
Unbedingt probieren solltet ihr auch den Pulsnitzer Pfefferkuchen, ein weiteres berühmtes sächsisches Gebäck, und einen Pflaumentoffel: Eine traditionelle, essbare Glücksbringer-Figur aus Trockenpflaumen.
Nicht verpassen: Wichtige Fest-Tage 2025

Der Dresdener Weihnachtsmarkt bietet euch neben den täglichen Highlights noch mehr Programm an bestimmten Tagen. Das Stollenfest und das Pyramidenfest sind ganz besondere Höhepunkte in Dresden. Hier findet ihr eine Übersicht über die wichtigsten Festtage:
- 26. November (Mi): Feierliche Eröffnung und Anschnitt des ersten Stollens
- 6. Dezember (Sa): Dresdner Stollenfest: Großer Festumzug mit dem tonnenschweren Riesenstollen, der anschließend angeschnitten und verkauft wird.
- 13. Dezember (Sa): Dresdner Pyramidenfest: Feierliches Event rund um die große Pyramide.
- 20. Dezember (Sa): Große Bergparade: Über 500 Bergleute und Musiker ziehen in Tracht durch die Altstadt
Da der Striezelmarkt sehr zentral auf dem Altmarkt liegt, können ihr ihn ideal mit einem Besuch der berühmten Dresdner Sehenswürdigkeiten verbinden. Wahrzeichen wie Frauenkirche, Zwinger, Semperoper und Residenzschloss liegen alle nur wenige Gehminuten entfernt.