Wollt ihr den Trubel von Berlin hinter euch lassen und bei gutem Wetter die Vielfalt Brandenburgs entdecken? Dann haben wir einen Tipp für euch: Jüterbog im Landkreis Teltow-Fläming.
Das „Märkische Mantua“ beeindruckt durch seine erhaltene historische Architektur – und das ganz ohne überlaufene Touristenmassen oder künstlich inszenierte Altstadtromantik.
Jüterbog ist eine Mischung aus Geschichte, Ruhe und authentischer Atmosphäre!

Die Kleinstadt ist vor allem für ihre historische Stadtmauer, drei außergewöhnlich gut erhaltene mittelalterliche Stadttore und ihre imposante Backsteingotik bekannt. Im Mittelalter war die Stadt ein florierendes Handelszentrum und Schauplatz bedeutender historischer Ereignisse rund um die Reformation und den berüchtigten Ablassprediger Johann Tetzel.
Mal was anderes als Berlin: Zu den größten Highlights gehört die mittelalterliche Stadtbefestigung!

Dass eine Kleinstadt gleich 3 derart wuchtige Stadttore in ihren wesentlichen Teilen bewahrt hat, ist eine Seltenheit. Das Zinnaer Tor, das Neumarkttor und das Dammtor umrahmen die Altstadt majestätisch.
Spaziert man an den erhaltenen Stücken der alten Stadtmauer, den Wehrtürmen und Zwingern entlang, wirken die kopfsteingepflasterten Straßen wie detailreiche Filmkulissen aus vergangenen Jahrhunderten. Das Mittelalter fühlt sich hier zum Greifen nah an.
Die Stadt beeindruckt architektonisch enorm!

Über den Dächern thronen die fast 70 Meter hohen, asymmetrischen Türme der imposanten Nikolaikirche, die das Stadtbild prägen. Nur wenige Schritte entfernt steht auf dem Marktplatz das wunderschöne historische Rathaus aus dem 15. Jahrhundert.
Die warmen Backsteinfassaden, kombiniert mit Bürgerhäusern aus der Renaissance und dem liebevoll restaurierten Mönchenkloster, erzeugen einen tollen Look. Besonders in den späten Stunden, wenn tiefes Sonnenlicht auf roten Backstein fällt, wirkt die Altstadt super romantisch.
Jüterbog lebt von seiner perfekten Lage

Direkt vor den alten Toren der Stadt beginnt der Fläming-Skate, Europas größtes zusammenhängendes Streckennetz für Inlineskater und Radfahrer. Die asphaltierten, feinen Wege führen durch idyllische Natur, ruhige Wälder und weite Felder.
Wer nach der kulturellen Zeitreise in der Altstadt Lust auf aktive Entschleunigung im Grünen hat, findet hier die perfekte Balance. Gerade im Frühling und Sommer entfaltet die Region eine entspannte Atmosphäre fernab der Berliner Hektik. Wenn ihr wieder zurück in Berlin seid und die Entspannung noch nicht aufgeben wollt, dann schaut doch mal hier vorbei.