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1 Stunde von Berlin zu den „Pforten des Himmels“: Einst eines der wichtigsten religiösen Zentren Brandenburgs – heute das größte Weihnachtsmann-Postamt Deutschlands!
Ein sehr kleines Dorf mit nur einigen hundert Einwohnern — und dennoch großer überregionaler Bekanntheit. Dahinter steckt nicht nur religiöse und wirtschaftliche Bedeutung, sondern vor allem große Freude für die Kleinen!
Während die Hauptstadt in nur zwei Tagen mit der Berlinale auf Hochtouren läuft und sich für die größten Stars der Welt herausputzt, herrscht außerhalb der Tore Berlins noch pure Naturruhe und jahrzehntelange Geschichte. Wenn ihr also ein wenig frische Luft schnappen wollt, haben wir jede Menge Ideen für euch: vom schönsten Spazierweg Berlins, wie am venezianischen Ufer, über das größte Scheunenviertel Deutschlands bis hin zu einem Ort, der einem nordischen Interlaken gleicht. Hier hat Großstadthektik und Stress keine Chance – stattdessen taucht ihr in vergangene Epochen ein, denn jeder dieser Orte erzählt seine ganz eigene besondere Geschichte. Ein weiteres Highlight, das ihr nicht verpassen solltet, ist eine Stadt, die mit ihrem Kloster so berühmt wurde, dass man sie einst die „Pforte des Himmels“ nannte. Gemeint ist Himmelpfort, ein Ortsteil von Fürstenberg/Havel in Brandenburg, etwa 95 Kilometer nördlich von Berlin.
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Der Name des Ortes geht auf das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Himmelpfort zurück, das im Jahr 1299 gegründet wurde. Er bedeutet „Pforte des Himmels“ und entspricht damit einem typischen Namensmuster mittelalterlicher Klöster. Bis heute prägt dieser Name das spirituelle und symbolische Image des Ortes. Das Zisterzienserinnenkloster, ein Nonnenorden, war einst ein bedeutendes religiöses, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region. Landwirtschaft, Fischerei und Waldwirtschaft gehörten zu den zentralen Tätigkeiten des Klosters. Mit der Reformation im 16. Jahrhundert wurde es jedoch aufgelöst. In der Folge verfielen Teile der Gebäude oder wurden anderweitig genutzt. Heute sind im Dorf noch Reste und Spuren des Klosters sichtbar, die durch Informationstafeln und kleine Ausstellungen vor Ort erläutert werden.
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Das berühmte Weihnachtsmann-Postamt macht Himmelpfort deutschlandweit bekannt. Jedes Jahr – meist von Ende November bis kurz vor Weihnachten – öffnet in Himmelpfort ein offizielles Weihnachtsmann-Postamt. Kinder aus ganz Deutschland und vielen weiteren Ländern schreiben dann an: „An den Weihnachtsmann, 16798 Himmelpfort“. Freiwillige Helferinnen und Helfer, die sogenannten „Weihnachtsengel“, beantworten die Briefe persönlich. Viele Kinder erhalten eine liebevolle Antwort mit einem echten Stempel aus Himmelpfort.
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