Wer nach einer direkten Busfahrt vom Zentrum plötzlich mitten in der Natur stehen möchte, findet am Rande Berlins ein weitläufiges Waldidyll. Mit der Buslinie M45 ab dem Zoologischen Garten lässt sich das frei zugängliche Wildgehege ganz unkompliziert erreichen. Statt Großstadttrubel, Verkehr und grauem Asphalt erwarten euch hier ruhige Waldwege, viel Grün und tierische Begegnungen – perfekt für einen kleinen Ausflug ins Grüne, ohne Berlin dafür verlassen zu müssen.
Hinter den Zäunen des weitläufigen Geländes leben verschiedene Tierarten inmitten einer natürlichen Waldumgebung. Bei einem entspannten Spaziergang durch das Gehege könnt ihr unter anderem Rentiere, Damhirsche, Ziegen und Rotwild entdecken und die Tiere aus nächster Nähe beobachten. Auch Wildschweine durchstreifen den sandigen Boden zwischen Bäumen, Ästen und umgestürzten Baumstämmen. Rund um die kleinen Wasserstellen wird es ebenfalls lebendig: Hier halten sich Entenfamilien auf, die besonders im Frühjahr und Sommer häufig gemeinsam mit ihren Küken zu sehen sind. So gibt es entlang der Wege immer wieder neue tierische Bewohner zu entdecken.
Äpfel und Karotten für die Fütterung
Ein zentrales Erlebnis für Familien und Kinder ist der direkte Kontakt zu den Tieren, die sich den Begrenzungen oft neugierig nähern. Anders als in vielen anderen Parks ist das Füttern hier ausdrücklich erlaubt. Besucher können direkt vor Ort passendes Tierfutter erwerben, um es an das Wild zu verteilen.
Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Lebensmittel von zu Hause mitzubringen. Frische Äpfel, Karotten und Nüsse eignen sich ideal, um sie den Hirschen und Rentieren durch die Maschendrahtzäune anzubieten. Die Tiere sind an den Umgang mit Menschen gewöhnt und fressen oft direkt aus der Hand.
Das Gehege verbindet einen Spaziergang durch den dichten Laubwald mit direkten Tierbegegnungen. Das Ausflugsziel ermöglicht so eine kurze Auszeit im Grünen, für die die Stadtgrenzen nicht überschritten werden müssen.