Berlin hat eine außergewöhnlich vielfältige Gastroszene zu bieten. Von einem Café, das an einen F1®-Boxenstopp erinnert, bis hin zu einem luxuriösen Brunch mit Champagner ohne Ende ist für jeden Geschmack und jede Laune etwas dabei. Heute haben wir einen ganz besonderen Tipp für euch: Mitten im Prenzlauer Berg bringt Börk’s Deli ein Stück New Yorker Esskultur in die Hauptstadt. Das kleine Deli in der Dunckerstraße 23 hat sich auf hausgemachtes Pastrami spezialisiert und sorgt vor allem mit einem außergewöhnlich üppig belegten Sandwich für Aufsehen.

Ganze 450 Gramm Fleisch landen auf dem New York Pastrami Sandwich. Doch nicht nur die beeindruckende Portion macht das Deli besonders, sondern auch die aufwendige Zubereitung, die mehrere Wochen in Anspruch nimmt. Bei Börk’s Deli wird das Pastrami vollständig selbst hergestellt. Die Grundlage bildet Rinderbrust, die zunächst vier Wochen lang mit Salz und ausgewählten Gewürzen gepökelt wird. Während dieser Zeit entwickelt das Fleisch seinen charakteristischen Geschmack und seine besondere Textur. Anschließend wird es 16 Stunden lang langsam über Holz geräuchert, wodurch es seine dunkle, aromatische Gewürzkruste erhält.
Doch damit ist die Zubereitung noch nicht abgeschlossen. Damit das Fleisch besonders zart und saftig bleibt, wird das Pastrami täglich frisch gedämpft. Erst unmittelbar vor dem Servieren schneiden die Mitarbeitenden das warme Fleisch von Hand auf. Gäste können dabei direkt zusehen, wie ihr Sandwich frisch zubereitet wird. Mit diesem aufwendigen Herstellungsverfahren orientiert sich Börk’s Deli an der traditionellen New Yorker Deli-Kultur, die insbesondere durch ihre großzügig belegten Pastrami-Sandwiches bekannt geworden ist.
Das Herzstück der Speisekarte ist das New York Pastrami Sandwich. Zwischen zwei Scheiben Sauerteigbrot treffen frisch aufgeschnittenes Pastrami, hausgemachte Special Sauce, süßer Senf und Coleslaw aufeinander. Dazu gibt es eine große eingelegte Gurke, die mit ihrer Säure einen geschmacklichen Kontrast zum würzigen Fleisch bildet. Laut einem Werbebeitrag von Berlin Food Society vom September 2026 soll das Sandwich mit beeindruckenden 450 Gramm Pastrami belegt sein. Die genaue Fleischmenge wird auf der offiziellen Speisekarte allerdings nicht ausdrücklich bestätigt.

Neben dem klassischen Pastrami-Sandwich bietet das Deli weitere Spezialitäten an. Dazu gehört unter anderem der Philly Pastrami Melt, bei dem das Fleisch mit geschmolzenem Cheddar, Zwiebeln und Chili kombiniert wird. Außerdem stehen verschiedene Bagels mit Lachs oder Hähnchen sowie vegetarische und vegane Alternativen auf der Speisekarte. Auch Beilagen wie Coleslaw und eingelegte Gurken werden nach Angaben des Delis hausgemacht.
Hinter Börk’s Deli steht der Inhaber Berkhan, der großen Wert auf die handwerkliche Herstellung seiner Spezialitäten legt. Unter dem Motto „No Drama. Just Deli.“ konzentriert sich das Konzept auf hochwertige Zutaten, traditionelle Zubereitungsmethoden und großzügige Portionen. Dabei erinnert das Angebot an berühmte New Yorker Feinkostadressen wie Katz’s Delicatessen in Manhattan, das seit Jahrzehnten für seine üppigen Pastrami-Sandwiches bekannt ist.
Auch das Ambiente verbindet den amerikanischen Deli-Stil mit Berliner Charakter.Die Einrichtung erinnert an eine ehemaligenDDR-Bäckerei aus den 1970er-Jahren. So entsteht eine Mischung aus New Yorker Sandwich-Kultur und Berliner Kiezatmosphäre.