Wer ab dem 1. Januar 2027 am BER landet, findet dort keine wartende Berliner Taxischlange mehr. Berliner Taxis dürfen am Flughafen dann nicht mehr auf Fahrgäste warten. Fahrten auf Vorbestellung bleiben erlaubt, und der Flughafenexpress FEX fährt weiter in die Stadt. Das teilt die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit. Der Landkreis Dahme-Spreewald, auf dessen Gebiet der BER liegt, hat die Vereinbarung mit Berlin zum 31. Dezember 2026 gekündigt. Sie galt seit dem 15. September 2020. Zuletzt durften nach dieser Regelung 550 Berliner Taxis am BER Fahrgäste aufnehmen. Dieses Recht endet mit dem Jahreswechsel. Wer bisher ohne Voranmeldung am Taxistand in ein Berliner Taxi gestiegen ist, muss sich ab Januar anders organisieren.

Was weiterhin geht
Das Taxi bleibt eine Option, nur der Weg dorthin ändert sich. Abholungen auf Vorbestellung bleiben erlaubt. Ein Berliner Taxi lässt sich weiterhin auf drei Wegen bestellen:
- telefonisch beim Taxibetrieb,
- über eine Funkzentrale,
- per App.
Wer Gepäck, Kinder oder eine späte Ankunftszeit einplant, bucht die Fahrt am besten schon vor dem Abflug. So steht fest, wer am BER auf einen wartet. Die Details der Abholung, etwa den Treffpunkt, klären Sie bei der Buchung mit dem jeweiligen Anbieter. Dazu liegen uns keine Angaben vor.

Die Alternative: der FEX
Die wichtigste Verbindung ohne Vorbestellung ist der Airport Express. Der FEX fährt viermal pro Stunde zwischen dem BER und dem Berliner Hauptbahnhof und braucht dafür etwa 23 Minuten. Vom Hauptbahnhof aus kommen Reisende ins Regierungsviertel und in die Innenstadt und haben dort Anschluss an weitere Verbindungen.
Für alle, die ohnehin Richtung Mitte oder zum Hauptbahnhof wollen, ist der FEX damit der direkteste Weg. Taxifahrten bleiben vor allem für Ziele sinnvoll, die abseits der Bahnstrecke liegen. Dann gilt ab dem 1. Januar: vorher buchen.
Bis zum Stichtag gilt noch die bisherige Regelung. Wer in den nächsten Wochen am BER ankommt, kann wie gewohnt den Taxistand nutzen.