Viele lieben den Besuch von Lost Places, weil sie dort die geheimnisvolle Atmosphäre verlassener Orte in ihrer ursprünglichen Form erleben können. Noch faszinierender wird dieses Erlebnis jedoch, wenn solche Orte zur Kulisse für moderne Kunst werden. So entsteht ein spannender Kontrast zwischen der Vergangenheit des Gebäudes und zeitgenössischen Installationen, der Architektur, Licht und Klang auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Genau das erwartet Besucher auch im Juli in Berlin: The Dark Rooms: VEINS ist eine exklusive Pop-up-Ausstellung, die vom 10. bis 26. Juli 2026 stattfindet und einen verlassenen Berliner Kinokomplex in eine begehbare Welt aus Licht, Klang und Dunkelheit verwandelt.

Anders als klassische Ausstellungen führt VEINS die Besucher durch Bereiche eines ehemaligen Kinos, die normalerweise nicht öffentlich zugänglich sind – darunter versteckte Versorgungsgänge, Tunnel und dunkle Kammern. Der genaue Veranstaltungsort bleibt bis kurz vor dem Besuch geheim. Ticketinhaber erhalten die Adresse erst 48 Stunden vor ihrem gebuchten Zeitslot. Bekannt ist lediglich, dass die Ausstellung in einem ehemaligen Berliner Kinokomplex stattfindet und damit bereits der Weg dorthin Teil des besonderen Konzepts ist.
Die Ausstellung ist ausschließlich an drei Wochenenden zwischen dem 10. und 26. Juli 2026 geöffnet. Insgesamt präsentieren zehn internationale Künstlerinnen und Künstler großformatige Licht-, Klang- und Medieninstallationen. Ein Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Zur Begrüßung erhalten die Besucher ein Getränk, während die Teilnehmerzahl pro Zeitfenster bewusst begrenzt wird, um ein intensiveres Erlebnis zu ermöglichen. Der Eintritt ist ausschließlich für Personen ab 18 Jahren.

Im Mittelpunkt von VEINS steht nicht nur die Kunst, sondern auch der außergewöhnliche Veranstaltungsort. Die Ausstellung nutzt die verborgenen Ebenen eines ehemaligen Kinos und macht dessen unsichtbare Architektur selbst zum Teil des Erlebnisses. Besucher bewegen sich durch ein Labyrinth aus Gängen, Technikräumen und dunklen Kammern, in denen Licht, Klang, Projektionen und bewegte Installationen miteinander verschmelzen. So entsteht eine immersive Erfahrung, bei der Kunst und Architektur eine untrennbare Einheit bilden.
An der Ausstellung beteiligen sich zehn international renommierte Künstler und Studios aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Italien, Spanien, Japan und der Schweiz. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem Alexis Choplain, Boris Acket, Corey Schneider, Cristian Rizzuti, Joris Strijbos, Lumus Instruments, Sputniko!, Encor Studio sowie Sven Sauer & CEYYS. Ihre Arbeiten verbinden Lichtkunst, elektronische Musik, kinetische Skulpturen und digitale Technologien zu multisensorischen Installationen.