Stellt euch vor, es ist der feierliche Eröffnungstag des Sail Grand Prix in Auckland Anfang des Jahres. Ein Katamaran rast mit 90 km/h übers Wasser. Aber plötzlich eine unerwartete Windböe. Das neuseeländische Team verliert die Kontrolle. Ihr Katamaran, die Amokura, schert scharf aus und gerät seitlich vor das französische Boot. Crash!
Die Auswirkungen: verheerend. Die Boote erleiden massive Schäden, zwei Athleten müssen ins Krankenhaus eingeliefert werden, und die Rennleitung bricht den Renntag vorzeitig ab. Auf die Black Foils wartet die schwere Zeit des Wiederaufbaus.
Die Black Foils: Ein Segel-Team mit Herz

Nach dem schweren Crash muss der Katamaran der Black Foils bei SailGP Technologies in Southampton, England, mit Hilfe des Teams komplett neu aufgebaut werden. Dort wird auch das beschädigte französische Boot repariert – mit Teilen der zerstörten Amokura.
Die Black Foils aber müssen ein komplett neues Boot bauen. Es vergehen 4 lange Monate. Das Team verpasst 4 SailGP-Events, bis das neue Boot endlich fertiggestellt ist.
Sie taufen den neuen Katamaran Manawatītī. Vergeben wurde der Name von dem Māori-Meisternavigator Hoturoa Barclay-Kerr. Er bedeutet: „Das Herz eines Tītī“. Ein Seevogel, der große Entfernungen zurücklegt und doch immer nach Hause zurückkehrt.
Die Manawatītī auf Aufholjagd

In Halifax jagt Manawatītī zum ersten Mal über die Wellen. Dort verpassen die NeuseeländerInnen nur knapp den Einzug ins Finale. Dann der SailGP in Großbritannien. Dort segelt das starke Team unter der Flagge des neuen Sponsors Fever, der auch in Berlin viele Events veranstaltet. Auch hier verpassen sie den Einzug ins Finale nur knapp.
Doch bald kommt der nächste Stop und die nächste Chance: Der SailGP 2026 am 22. und 23. August in Sassnitz auf Rügen.
Aber woher nehmen die Black Foils die Stärke, immer weiter zu machen, nach Niederlagen und knapp verpassten Siegen nicht aufzugeben? Der Grund dafür liegt in ihrer tiefen Verbundenheit zum Segelsport und zum Ozean.
Angetrieben von Wind und Meer: Die Black Foils und Live Ocean
Die Geschäftsführer der Black Foils, Peter Burling und Blair Tuke, gründeten 2019 zum Schutz der Meere die Stiftung Live Ocean. Sie unterstützt MeereswissenschaftlerInnen, Naturschutzprojekte und innovative Technologien. Die Black Foils fungieren als Plattform, um die Arbeit von Live Ocean in die Welt zu tragen.
Zu den Erfolgen von Live Ocean zählt u.a. die Kampagne zur Rettung des vom Aussterben bedrohten Antipoden-Albatros. Außerdem wird das Projekt Citizens of the Sea unterstützt. Hier sammeln Segler weltweit Umwelt-DNA, um die marine Biodiversität sowie die Auswirkungen des Klimawandels zu kartieren.
Beim SailGP in Sassnitz könnt ihr die Black Foils live erleben!

Egal, ob ihr schon eingefleischte Segel-Fans seid oder den Elite-Sport gerade erst für euch entdeckt: Seid mit dabei beim SailGP auf Rügen und erlebt krasse Segel-Action, harte Rivalitäten und neue Freundschaften.
📍 Sassnitz, Rügen (Ostsee)
📆 Sonntag, 22. und 23. August 2026
⏳ ganztägig
💵 Tickets ca. 100 €
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