Crispy Chicken im Louisiana Style ist momentan in aller Munde, wir in Berlin haben dafür aber schon länger einen tollen Laden. Die Rede ist von Humble Pie in der Reuterstraße 57 in Neukölln. Wer sich einmal quer durch die Karte probiert, merkt schnell: Hier stimmt eigentlich alles.
Vom Foodtruck zum Restaurant

Ganz neu ist die Marke nicht. Die Köchin Sarah Durante gründete Humble Pie 2015 als Foodtruck. 2021 übergab sie an Chris Haskins, der mit dem Truck durch Deutschland und Dänemark tourte und später den Sprung in ein festes Lokal wagte. Seit spätestens 2024 gibt es das kleine Restaurant mit rund 20 Plätzen und vollem Barbetrieb im Reuterkiez. Der Truck taucht trotzdem noch bei Pop-ups auf.
Was wird euch im Humble Pie serviert?

Im Mittelpunkt steht Nashville Hot Chicken: Buttermilch-mariniertes Fried Chicken, das ihr zwischen fünf Schärfestufen wählt, von mild bis „Extremely Spicy“. Wer unsicher ist, startet besser mit einer niedrigen Stufe. Serviert wird das Hähnchen als Sandwich im Brötchen oder im Buttermilch-Biscuit, auf Waffeln mit Honigbutter und Ahornsirup oder als Wings. Wer es veggie mag, bekommt eine pflanzliche Crispy-Chicken-Alternative.
Dazu passen Mac & Cheese, Cornbread, Coleslaw oder frittierte Gurken. Ein Highlight sind die Cheddar-Jalapeño-Fries mit Käsesauce und eingelegten roten Zwiebeln. Getrunken wird Bier, ganz nach dem Motto „Hot Chicken, Ice Cold Beer“.
Preislich ist das fair für Berlin. Das klassische Chicken Sandwich kostet 11,50 Euro, die Buffalo-Variante 15 Euro. Beilagen gibt es ab 3,50 Euro, Fried Pickles und Wedge Salad kosten je 8 Euro. Wer mit Freunden kommt, fährt mit den Kombis gut: Menü 1 mit Sandwich, Beilage und Getränk kostet 17 Euro, die „Ultimate Warrior“-Box mit drei Mains, vier Sides und drei Getränken 52 Euro.
Geöffnet ist dienstags bis donnerstags von 12 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 21:30 Uhr, sonntags bis 20 Uhr; montags ist Ruhetag. Das Fazit: unbedingt hingehen, aber die Schärfestufe lieber nicht unterschätzen. 😉