Laufen durch Berlin ist natürlich mit so vielen malerischen Routen mitten im Großstadtflair für viele ein Highlight – doch gestern war es noch einmal etwas ganz Besonderes. Der große BMW Berlin-Marathon 2025 sorgte am Sonntag, den 21. September, dafür, dass zahlreiche Verkehrssperrungen in der Hauptstadt sogar bis einschließlich Montagmorgen bestehen blieben. Rund 60.000 Läuferinnen und Läufer stellten sich der 42 Kilometer langen Strecke quer durch Berlin. Hunderttausende feuerten die Läufer:innen entlang der Strecke leidenschaftlich an – die Stimmung war elektrisierend und die Gewinner stehen fest.

Eine eindrucksvolle Leistung beim Berlin-Marathon 2025 lieferte der Gewinner des Marathons, Sebastian Sawe, ab. Mit einer neuen Jahresweltbestzeit von 2:02:16 Stunden sicherte er sich nicht nur den Sieg, sondern auch den Status als derzeit schnellster Läufer der Welt. Besonders bemerkenswert war die Temperatur von 25 Grad, die den Kenianer nicht stoppen konnte. Damit stellte er den „Warmwetter-Weltrekord“ auf – eine Zeit, die bisher bei solchen Bedingungen noch niemand erreicht hatte. Seine Leistung zählt außerdem als neuntschnellste Zeit, die je gelaufen wurde. Auf Platz zwei folgte der Japaner Akira Akasaki mit 2:06:15 Stunden am Brandenburger Tor. Schnellster deutscher Läufer war Hendrik Pfeiffer (Düsseldorf Athletics), der als Achter mit 2:09:14 die beste Männerrennzeit seit 1990 erzielte.
Bei den Frauen sicherte sich Rosemary Wanjiru (Kenia) in 2:21:05 den Sieg – nur drei Sekunden vor Dera Dida (Äthiopien). Auch deutsche Läuferinnen überzeugten: Fabienne Königstein (MTG Mannheim) wurde Sechste in 2:22:17 und stieg damit zur drittschnellsten deutschen Läuferin aller Zeiten auf. Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg) belegte den achten Platz mit 2:23:16 und kletterte damit auf Rang vier der deutschen Alltime-Liste.

Unter den professionellen Läuferinnen und Läufern mischte sich jedoch auch jemand, dessen internationale Bekanntheit nicht gerade durchs Laufen erreicht wurde. Gemeint ist kein Geringerer als der britische Sänger und Schauspieler Harry Styles, der das Ziel ebenfalls in unter drei Stunden erreichte. Er wollte dabei nicht erkannt werden und das Erlebnis möglichst ungestört genießen, weshalb er unter dem Pseudonym „Sted Sarandos“ antrat. Die offiziellen Ergebnislisten zeigen, dass er die 42 Kilometer in 2:59:13 Stunden bewältigte.