Der Februar in Berlin steckt voller Highlights: Von der 76. Berlinale über das Feinschmeckerfestival bis hin zur Transmediale 2026 ist kulturell einiges geboten. Doch der wohl bekannteste Tag des Monats bleibt der 14. Februar. Der Valentinstag steht wie jedes Jahr ganz im Zeichen der Liebe – ob mit dem Partner, mit Freunden oder der eigenen Lieblingsbegleitung. Romantische Momente entstehen dabei auf ganz unterschiedliche Weise: bei einem stilvollen Candle-Light-Dinner, auf einer kleinen Auszeit zu zweit oder ganz gemütlich zu Hause. Letzteres lädt besonders dazu ein, es sich in den eigenen vier Wänden bequem zu machen, etwas Leckeres zu kochen und einen der romantischsten Filme aller Zeiten einzuschalten. Denn wenn es um Liebesfilme geht, hat jeder seinen ganz persönlichen Favoriten. Eine neue Google-Trends-Analyse von Privacy Tutor hat nun ausgewertet, welche Klassiker in den einzelnen Bundesländern besonders beliebt sind.

Bevor wir zu den regionalen Unterschieden kommen, verraten wir euch zuerst die Nummer 1 in ganz Deutschland – Trommelwirbel bitte: „Titanic“! Der weltberühmte Film erzählt die tragische Liebesgeschichte von Jack (Leonardo DiCaprio) und Rose (Kate Winslet) und zählt zu den bekanntesten Liebesfilmen aller Zeiten. In gleich sechs Bundesländern führt er das Ranking an: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein.
Was euch vermutlich am meisten interessiert: Was schaut Berlin am liebsten? Gemeinsam mit Hamburg und Bremen setzt die Hauptstadt auf „Love Actually“. Damit bevorzugen alle drei Stadtstaaten – ebenso wie Sachsen und Thüringen – den britischen Ensemble-Klassiker. Ein klares Indiz für eine urbane Vorliebe für charmante, vielschichtige Liebesgeschichten.
Der Osten Deutschlands zeigt sich dagegen nostalgischer: Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern greifen bevorzugt zu den großen Romantik-Hits der 80er- und 90er-Jahre. Hier dominieren Klassiker wie „Pretty Woman“ und „When Harry Met Sally“, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben.

Die Studie zeigt außerdem, dass Nordrhein-Westfalen besonders viel Sinn für Herzschmerz hat. Das bevölkerungsreichste Bundesland favorisiert den emotionalen Klassiker „The Notebook“, der seit Jahren als Garant für Tränen gilt. Eine Ausnahme bildet das Saarland: Als einziges Bundesland setzt es auf einen moderneren Titel – „A Star Is Born“ (2018).
Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass urbane und ländlich geprägte Regionen einen größeren Einfluss auf die Vorlieben für Liebesfilme haben als klassische Ost-West- oder Nord-Süd-Unterschiede.