Lust, eure Geschmacksnerven wieder auf Hochtouren zu bringen? In Berlin ist das bekanntlich kein Problem. Mit einer Vielzahl an Food-Halls und Restaurants, die kulinarische Spezialitäten aus aller Welt servieren, gleicht die Hauptstadt einem wahren Gastro-Paradies. Manchmal darf es aber etwas ganz Besonderes sein – und genau dafür haben wir einen Tipp, der nicht nur den Gaumen, sondern auch den Geldbeutel glücklich macht. Das Restaurant Sanku Maots’ai in bringt ein beliebtes Streetfood-Konzept aus der chinesischen Provinz Sichuan nach Berlin. Hier könnt ihr euch euren eigenen Mini-Hot-Pot zusammenstellen und zahlt dafür lediglich 3,19 Euro pro 100 Gramm.

Auch die Zahlen hinter dem Konzept können sich sehen lassen. Gäste können aus mehr als 70 Zutaten wählen und ihre Bowl mit einer von sechs hausgemachten Brühen kombinieren. Ergänzt wird das Angebot durch mehr als 20 chinesische Getränke. Das Mindestgewicht pro Bowl beträgt 400 Gramm, berechnet wird nach Gewicht zu einem Preis von 3,19 Euro pro 100 Gramm.
In Berlin ist Sanku Maots’ai derzeit an zwei Standorten vertreten. Beide Restaurants haben täglich geöffnet und bieten das beliebte DIY-Konzept an. Besonders beliebt ist das Restaurant, weil es die Individualität einer selbst zusammengestellten Bowl mit den intensiven Aromen eines Sichuan-Hot-Pots verbindet. Statt ein fertiges Gericht zu bestellen, können Gäste ihre Mahlzeit komplett nach den eigenen Vorlieben zusammenstellen.

Was ist Maocai überhaupt?
Maocai stammt ursprünglich aus der chinesischen Metropole Chengdu in der Provinz Sichuan und gilt als eine Art „Hot Pot für eine Person“. Anders als beim klassischen Hot Pot sitzen Gäste hier nicht gemeinsam um einen Topf mit kochender Brühe und garen ihre Zutaten selbst am Tisch. Stattdessen werden die ausgewählten Zutaten direkt in der Küche zubereitet und fertig serviert. Genau das macht Maocai schneller, unkomplizierter und alltagstauglicher als einen traditionellen Hot Pot.
Wie läuft der Besuch ab?
Beim Betreten des Restaurants nimmt man sich zunächst einen Korb und stellt aus mehr als 70 Zutaten seine persönliche Kombination zusammen. Zur Auswahl stehen verschiedene Fleischsorten, Fisch und Meeresfrüchte, zahlreiche Gemüsearten, Pilze, Tofuvariationen sowie handgemachte Nudeln. Anschließend wird der Korb gewogen und eine von sechs hausgemachten Brühen ausgewählt. Danach übernimmt die Küche und serviert die fertige Bowl. Wer es besonders authentisch mag, kann sein Gericht an der Sauce-Bar mit Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Sesam, Chiliöl oder weiteren Gewürzen verfeinern.