Seit Montag sind in Berlin und Brandenburg Herbstferien, doch wer in dieser Zeit mit dem Regionalverkehr unterwegs ist, muss sich auf einige Einschränkungen einstellen. Auf gleich fünf Regionalverkehrslinien fahren die Züge derzeit nicht wie gewohnt. Betroffen sind laut der Verkehrsinformationszentrale (VIZ) Berlin die Linien RE1, RE3, RE4, RE7 und RB22. Fahrgäste müssen je nach Verbindung mit Zugausfällen, Ersatzbussen und Änderungen im regulären Fahrplan rechnen. Besonders für Berufspendler und Reisende, die zum Flughafen BER unterwegs sind, kann das zusätzliche Umwege und längere Fahrtzeiten bedeuten. Wer unangenehme Überraschungen vermeiden möchte, sollte deshalb vor der Abfahrt seine Verbindung überprüfen und vorsichtshalber etwas mehr Zeit einplanen.

RE1: Ersatzbusse und S3 im Osten
Auf der RE1 gibt es Einschränkungen bis 24. Oktober, etwa 0.30 Uhr. Sie betreffen den Abschnitt zwischen Fürstenwalde (Spree), Erkner und Berlin Ostbahnhof. Ersatzbusse fahren zwischen Fürstenwalde und Erkner sowie zwischen Frankfurt (Oder) und Jacobsdorf (Mark). Zwischen Erkner und Berlin Ostbahnhof müssen Fahrgäste die S3 nehmen.
RE4: Kein Zug zwischen Spandau und Hauptbahnhof
Am längsten dauert die Einschränkung auf der RE4. Zwischen Berlin-Spandau und Berlin Hauptbahnhof fahren die Züge bis 29. Oktober, 23.59 Uhr nicht.
RE3: Nachtzüge fallen aus
Auf der RE3 trifft es vor allem Nachtverbindungen. Bis 22. Oktober entfallen zwischen 22 und 5 Uhr einzelne Züge auf den Abschnitten zwischen Schwedt (Oder), Angermünde und Eberswalde einerseits und Berlin andererseits.
Es geht um diese Zugnummern:
- RE3317
- RE3359
- RE3319
- RE3341
- RE3358
- RE3369
RE7 und RB22: Wannsee und BER
Die RE7 fährt mit den Zügen RE3738, RE3740, RE3741 und RE3743 nicht zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg.
Wer zum Flughafen will, achtet auf die RB22. Die Züge RB18137, RB18139 und RB18101 zum BER fallen in der Nacht zum 20. Oktober aus. Wer spät abends oder sehr früh am Morgen fliegt, plant daher am besten eine Alternative ein.
Die Zugnummer steht auf dem Ticket und in der Fahrplanauskunft. Damit lässt sich schnell klären, ob die eigene Fahrt zu den gestrichenen Verbindungen gehört.