Der Anfang des neuen Jahres dreht sich ganz um Ehrungen großer Künstler:innen und Stars. Sowohl in Berlin mit der anstehenden Fashion Week und der Berlinale als auch international mit den gerade erst beendeten Golden Globe Awards sowie den legendären, bevorstehenden Grammys. Die 68. Ausgabe der wichtigsten Musikauszeichnungen der Welt findet am 1. Februar 2026 wie gewohnt in Los Angeles, in der Crypto.com Arena, statt. Die besten Künstler:innen, Alben, Songs, Produzent:innen, Toningenieur:innen und kreativen Musikschaffenden des Jahres werden hier geehrt.
Jahr für Jahr ist es ein nervenaufreibendes Warten, um zu sehen, wer sich die großen Grammys sichert. Zum sechsten Mal wird Comedian Trevor Noah die Grammy Awards moderieren. Die Nominierungen wurden am 7. November 2025 bekannt gegeben und umfassen 95 Kategorien. Wer mit stolzen neun Nominierungen bereits zum zweiten Mal in Folge die Liste der Grammy-Anwärter anführt, ist kein Geringerer als Kendrick Lamar.

Kendrick Lamar übertrifft damit die sieben Nominierungen von Lady Gaga und ist in allen großen Kategorien vertreten, darunter Album of the Year, Record of the Year und Song of the Year. Der Rapper tritt mit „GNX“ an, während Lady Gaga mit „Mayhem“ um die Trophäe für Album des Jahres konkurriert. Weitere Nominierte in dieser Kategorie sind Bad Bunny mit der spanischsprachigen EP „Debí Tirar Más Fotos“, Justin Bieber mit „Swag“ sowie Sabrina Carpenter mit „Man’s Best Friend“. Der puerto-ricanische Superstar Bad Bunny kommt insgesamt auf sechs Nominierungen. Auch K-Pop ist in diesem Jahr prominent vertreten: Gleich zwei Songs schaffen es in die Kategorie „Song des Jahres“ – „Golden“ aus dem Soundtrack des Netflix-Erfolgsfilms „KPop Demon Hunters“ sowie „APT.“ von Rosé und Bruno Mars.

Für besonderes Aufsehen sorgen jedoch nicht nur die vielfach Nominierten, sondern auch jene, die in diesem Jahr leer ausgehen. So wurde Lorde mit ihrem Album „Virgin“ vollständig übergangen, obwohl Kritiker:innen es als das mutigste Werk ihrer Karriere bezeichnen. In den sozialen Medien reagieren Fans mit großem Unverständnis. Ähnlich ergeht es auch The Weeknd: Sein Album „Hurry Up Tomorrow“ wurde trotz Chart-Erfolgen und Rekordverkäufen ebenfalls nicht berücksichtigt.