
Die Preise liegen sieben Prozent über dem Vorjahr und sogar 15 Prozent höher als 2023. Im vergangenen Jahr kostete ein Becher Glühwein an der Gedächtniskirche noch sechs bis sieben Euro. Begründet wird der Preisanstieg mit höheren Energiepreisen, steigenden Standgebühren und gestiegenen Personalkosten. Auffällig ist jedoch, dass auf neuen oder weniger etablierten Weihnachtsmärkten die Preise deutlich niedriger bleiben. Auf dem „Berliner Wintertraum“ in Treptow-Köpenick gibt es Glühwein für etwa vier Euro. Den gleichen Preis findet ihr auf dem „Weihnachtsmarkt der 100 Sterne“ am Bahnhof Friedrichstraße. Bei der „Lichtenberger Winterzeit“ an der Landsberger Allee kostet der Glühwein nur 50 Cent mehr. Im Mittelfeld liegen Märkte wie der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg, die „Winterwelt“ am Potsdamer Platz und das „Winterfilmfest im Nikolaiviertel“ – hier zahlt ihr rund fünf Euro. Auf dem „Weihnachtszauber“ am Gendarmenmarkt variieren die Preise zwischen fünf und 5,50 Euro.
Generell lässt sich sagen: In allen deutschen Großstädten und besonders auf beliebten Touristenmärkten sind die Preise in diesem Jahr gestiegen – doch nirgends ist Glühwein so teuer wie in Berlin. Stabiler bleibt es dagegen im Osten: In Zwönitz und Annaberg-Buchholz im Erzgebirge bekommt ihr Glühwein noch für 3,00 bzw. 3,50 Euro.