Nachdem wir euch erst kürzlich berichten konnten, dass die Mall of Berlin ab September um einen beliebten Schnäppchenladen und einen XXL-Supermarkt erweitert wird und am Kranzler Eck ein beliebtes italienisches Restaurant sowie eine XXL-Rossmann-Filiale einziehen, gibt es schon die nächsten Neuigkeiten. Denn ALDI Nord setzt 2026 auf Expansion und Modernisierung: Deutschlandweit plant das Unternehmen, bis zu 20 zusätzliche Filialen zu eröffnen. Gleichzeitig sind mehr als 140 weitere Expansionsmaßnahmen vorgesehen.

ALDI Nord plant in Berlin in den kommenden Jahren zahlreiche Veränderungen an seinem Filialnetz. Für 2026 und 2027 sind zunächst zwei zusätzliche Standorte, 14 Erweiterungen beziehungsweise Modernisierungen bestehender Filialen sowie eine Standortverlagerung vorgesehen. Auch danach soll die Expansion weitergehen. Für den Zeitraum von 2028 bis 2030 plant ALDI Nord in Berlin weitere fünf zusätzliche Standorte sowie zehn Erweiterungen bestehender Märkte. Damit sind für Berlin zwischen 2026 und 2030 insgesamt sieben neue Standorte, eine Standortverlagerung und 24 Revitalisierungen vorgesehen.
Ein wichtiger Bestandteil der Berliner Expansionsstrategie ist die Kombination von ALDI-Nord-Filialen und neuem Wohnraum. Nach Angaben des Unternehmens sind in Berlin in den vergangenen zehn Jahren bereits rund 500 Wohnungen im Zusammenhang mit solchen gemischt genutzten Projekten entstanden oder befinden sich im Bau. In den kommenden Jahren könnten durch weitere Projekte noch einmal rund 350 Wohnungen hinzukommen.
Ein aktuelles Beispiel entsteht an der Weinstraße in Friedrichshain-Kreuzberg. Dort wurde am 13. Juli 2026 der Grundstein für ein gemischt genutztes Gebäude gelegt. Geplant sind 69 Mietwohnungen und eine neue ALDI-Nord-Filiale. Die Fertigstellung des Projekts ist für das erste Quartal 2028 vorgesehen. Auch an der Sewanstraße 259 in Lichtenberg wurde dieses Konzept bereits umgesetzt. Dort eröffnete im Mai 2026 eine modernisierte ALDI-Nord-Filiale. Gleichzeitig entstanden auf dem Grundstück 136 neue Wohnungen, von denen 48 dauerhaft gefördert sind.

Auch einige konkrete Bau- und Modernisierungsprojekte in verschiedenen Berliner Bezirken sind bekannt. In der Gerichtstraße 2–3 in Wedding wurde die alte ALDI-Filiale abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Verkaufsfläche soll dabei von rund 800 auf etwa 900 Quadratmeter wachsen. Zu den geplanten Ausstattungsmerkmalen gehören unter anderem eine Photovoltaikanlage und eine Wärmerückgewinnungsanlage.
Am Hultschiner Damm 140–142 in Marzahn-Hellersdorf wurde der ursprüngliche Plan für einen vollständigen Ersatzneubau inzwischen aufgegeben. Stattdessen soll die bestehende ALDI-Filiale durch einen Anbau im Erdgeschoss vergrößert werden. Die bereits vorhandene Jugendfreizeiteinrichtung am Standort soll dabei erhalten bleiben. An der Weinstraße in Friedrichshain-Kreuzberg entsteht wiederum eine komplett neue ALDI-Nord-Filiale in Kombination mit den bereits genannten 69 Wohnungen. Das Projekt soll voraussichtlich Anfang 2028 fertiggestellt werden.